Zur Meldung der „Bergedorfer Zeitung“, die Aufsichtsbehörde von Sozialministerin Gitta Trauernicht (SPD) sei im Juli doch unmittelbar über die Schnellabschaltung des Reaktors im Atomkraftwerk Krümmel informiert gewesen, erklärt die lauenburgische Bundestagsabgeordnete Christel Happach-Kasan (FDP):
„Die Reaktorschnellabschaltung des Kernkraftwerkes Krümmel nach einem Trafo-Kurzschluss ist dem Kieler Sozialministerium als zuständiger Aufsichtsbehörde nicht, wie behauptet, verspätet bekannt geworden. Die angeblich verspätete Information der Aufsichtsbehörde über die Reaktorschnellabschaltung hatte damals ganz Deutschland in Aufruhr versetzt. Doch sie war in Wirklichkeit eine gezielte Desinformation der zuständigen SPD-Ministerin Trauernicht.



