Auf dem Kreisparteitag der FDP im Kreisherzogtum Lauenburg am Sonnabend dem 17. April standen die Berichte der Abgeordneten Dr. Christel Happach-Kasan MdB und Christopher Vogt MdL von der Regierungsarbeit in Berlin und Kiel auf dem Programm und die Wahl der Delegierten zum Landesparteitag. Zuvor wurden Mitglieder des FDP-Kreisverbandes Herzogtum Lauenburg für ihre langjährige Mitgliedschaft geehrt. Die Kreisvorsitzende hob die Bedeutung der Mitgliedschaft in einer politischen Partei hervor, die in der Mitwirkung an Entscheidungsprozessen liegt, im Anregen von Initiativen und auch an der Vertretung der getroffenen Entscheidungen in der Öffentlichkeit. Das ist gerade dann, wenn die eigene Partei in der Kritik steht, eine schwierige Aufgabe. Sie dankte den Mitgliedern für ihre Mitarbeit und ihre Treue. Gerade für Mandatsträger sind die aktiven Parteimitglieder eine wertvolle Unterstützung.
Dr. Happach-Kasan hob in ihrem Bericht aus Berlin hervor, dass es der Koalition gelungen sei die Neuverschuldung stärker als von der letzten Regierung geplant zu begrenzen und gleichzeitig Familien mit Kindern stärker als bisher zu unterstützen. Die FDP will die Jobzenter erhalten, um in der wirtschaftlich schwierigen Situation die Vermittlung von Arbeitslosen zu stärken. Die CDU habe ihre bisherigen Vorbehalte zurückgestellt und die SPD sei zu konstruktiver Zusammenarbeit bei der notwendigen Grundgesetzänderung bereit. Der Einsatz unserer Soldaten in Afghanistan, die Trauer um die gefallenen Soldaten waren ein weiteres wichtiges Thema. Christopher Vogt stellte die schwierige Situation des Landeshaushalts heraus, der ein strukturelles Defizit von 1,3 Milliarden € habe. Dies könne nicht nur durch Sparen gemindert werden, denn die meisten Ausgaben seinen gesetzlich vorgegeben. Es müsse daher die Einnahmesituation verbessert werden. Deshalb werde z. B. der Landesentwicklungsplan überarbeitet, um den Kommunen mehr Entwicklungsmöglichkeiten zu eröffnen. Im Streit um die Dauer der Gymnasialzeit setzt die FDP auf flexible Lösungen, die eine Verkürzung auf acht Jahre neben einer Beibehaltung der Gymnasialzeit von neun Jahren ermöglichen solle. Die anschließende Diskussion war lebhaft.
Die Liste der Delegierten zum Landesparteitag wird angeführt von Dr. Christel Happach-Kasan MdB (Ratzeburg), gefolgt von Prof. Dr. Hans-Georg Priesmeyer (Geesthacht), Christopher Vogt (Ratzeburg), Anne Christina Remus (Kuddewörde), Dieter Ruhland (Mölln), Holger Kempter (Schwarzenbek), Roman Hildebrandt (Wentorf), Alexander Willberg (Ratzeburg), Rüdiger Tonn (Geesthacht), Wolf Dieter Bley (Mölln), Thomas Kuehn (Ratzeburg), Susanne Itzerott Wohltorf), Wolfgang Wetzel (Aumühle).
Geehrt für langjährige Mitgliedschaft wurden (entsprechend der Reihenfolge auf dem Bild) sowie Manfred Buck Mölln (35):
Dieter Ruhland Mölln (41), Brigitte Schreinert Groß Grönau (30), Willi Techlin Ratzeburg (33), Magda Remus Kuddewörde 51, Friedrich-Karl Zechlin Ratzeburg 36, Hannelore Philippsen Wentorf (37), Dr. Christel Happach-Kasan (40), Gert Philippsen Wentorf (38), Susanne Itzerott Wohltorf (37), Anne Christina Remus Kuddewörde (26), Sibylle Kircher Geesthacht (37), Prof. Dr. Hans-Georg Priesmeyer 36).
Am Anfang des Tages
Parteitag
Die Urkunde
Urkunde für Herr Ruhland
Urkunde bekommt Frau Itzerott
Und eine Flasche Dornfelder für Herr Prof. Priesmeyer
Blumen für Frau Schreinert
Familie Remus
Die Blümen für Magda und Anna C. Remus
Herr Herpers
Urkunde für Herren Techlin und Zechlin
Urkunde für Familie Phillipsen
Herr Ruhland hält Laudatio für Frau Dr. Happach-Kasan
Herr Vogt hält seiner Rede



Kreisparteitag ehrt langjährige Mitglieder