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Mal etwas Neues: Statt wie viele andere zum Neujahrsempfang, lud die Kreis-FDP am Sonnabend zum „Frühlingsempfang“ in den Seehof nach Ratzeburg. Die 85 Gäste erwarteten gespannt einen Gastredner, der in den Tagen zuvor die Schlagzeilen beherrscht hatte: Wolfgang Kubicki, der Fraktionsvorsitzende der FDP im Landtag.
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Mit Blick auf den vereisten Küchensee zitierte sie Goethe: „Vom Eise befreit sind Strom und Bäche … im Tale grünet Hoffnungsglück“. So wie die Seen im Lauenburgischen am Frühjahrsanfang noch nicht vom Eise befreit seien, so sei auch im politischen Berlin das Eis noch nicht geschmolzen. Doch die Haushaltsdebatte habe gezeigt, dass die christlich-liberale Koalition beginne zusammenzuwachsen. Allerdings, so Happach-Kasan, „ Das Störfeuer aus München offenbart eine schlechte Debattenkultur der CSU, die widersprechende Vorstellungen diffamiert, statt sich mit ihnen ernsthaft auseinanderzusetzen.“
Wolfgang Kubicki nahm das Thema gern auf: „Zwar unter der Gürtellinie, aber angesichts der permanenten Angriffe aus der bayrischen Landeshauptstadt dringend nötig“, begründete er sein vieldiskutiertes Interview, in dem er besonders Ministerpräsident Seehofer attackiert hatte. Damit hatte er offenbar die Gemütslage der Gäste in Ratzeburg getroffen.